
Wo die Wellen neue Wege weisen
Mit ihrem Akkordeon wagt Rosa einen Neuanfang bei den Deichperlen, einem Chor für Shantys und Seemannslieder. Fünf neue Freundinnen, so unterschiedlich wie Ebbe und Flut, nehmen sie herzlich auf und schenken ihr das Gefühl, angekommen zu sein.
Ein Küstenherz zum Verlieben
Aber nicht nur die Musik bringt Rosas Herz zum Schwingen. In der alten Hafenkneipe Möwenposten begegnet sie Sören, einem Bundespolizisten mit Küstenherz – und verliebt sich in ihn.
Wenn Vertrauen wie ein zarter Wind ist
Doch schon bald steht sie vor der Frage, ob sie Sören wirklich vertrauen kann.

Schon auf den ersten Blick versprüht das Cover von „Verliebt in Rosa“ pures Urlaubsfeeling. Die sanften Blau- und Sandtöne, das Meer im Hintergrund und die Möwen am Himmel schaffen eine wunderbar verträumte Atmosphäre, die sofort Lust auf eine Auszeit an der Küste macht. Besonders schön finde ich die Darstellung der jungen Frau mit dem Akkordeon, die perfekt zur Geschichte und zum maritimen Shanty-Thema passt.
Auch das Taschenbuch selbst ist ein echter Hingucker, denn es wurde von den Autorinnen mit einem wunderschönen Farbschnitt versehen, der die liebevolle Covergestaltung harmonisch ergänzt. Insgesamt ist das Buch optisch ein echtes Schmuckstück, das schon vor dem ersten Kapitel Fernweh weckt und die Vorfreude auf die Geschichte steigen lässt.
Preis: Print 17,00€, ebook 2,49€
Buchreihe: Shanty-Girls Band 1
Seitenzahl: 267
Erschienen: 12.03.2026
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Erhalten als Rezensionsexemplar von Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki. Vielen herzlichen Dank.

„Verliebt in Rosa“ ist eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte, die mich von der ersten Seite an mit ihrer warmen Atmosphäre eingefangen hat. Der Schreibstil der Autorinnen ist angenehm flüssig, locker und entspannend. Beim Lesen konnte ich wunderbar abschalten und in die Geschichte eintauchen.
Rosa arbeitet in einer Werkstatt am Hafen und hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Gemeinsam mit Rouven führt sie die „Klangwerkstatt am Hafen“, wo alte Holzinstrumente restauriert und zu neuem Leben erweckt werden. Die Liebe zu den Instrumenten hat sie von ihrem Großvater übernommen.
Eigentlich stammt Rosa aus Oldenburg, zog jedoch vor einigen Jahren der Liebe wegen an die Küste. Doch diese Beziehung bestand irgendwann nur noch aus Kompromissen und tat ihr nicht mehr gut. Mit ihrer Trennung wagt sie einen Neuanfang – und findet bei den Shanty Girls nicht nur eine neue Gemeinschaft, sondern auch Freundschaft, Zusammenhalt und vielleicht sogar die Chance auf neues Glück.
Besonders gefallen hat mir die harmonische Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Figuren begegnen sich mit Respekt, Herzlichkeit und Verständnis. Es wird gezeigt, dass Geschichten auch ohne ständiges Drama spannend und berührend sein können. Die Autorinnen verlieren sich dabei nicht in endlosen Details und erschaffen dennoch eine lebendige Kulisse voller Kopfkinomomente.
Die Shanty Girls, die eigentlich „Deichperlen“ heißen und nur durch die Presse zu ihrem bekannten Namen kamen, haben sich schnell in mein Herz geschlichen. Aus einer lockeren Mädelsgruppe entstand durch Zufall eine Chorgemeinschaft voller Herz, Humor und Leidenschaft für die Musik.
Vor allem Leevke, mit ihrer taffen Art und ihren humorvollen Sprüchen, sowie die quirlige und tanzfreudige Svea haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Überhaupt sind sämtliche Figuren – selbst die Nebencharaktere – liebevoll ausgearbeitet und tragen zur besonderen Wohlfühlatmosphäre bei. Oft habe ich mir gewünscht, selbst Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Zu Beginn hatte ich etwas Sorge, die vielen Figuren auseinanderhalten zu können. Umso mehr musste ich schmunzeln, als genau dieses Thema im Buch aufgegriffen wurde und Rosa selbst von der Vielzahl der Namen etwas erschlagen war. Dadurch lernte ich die Charaktere ganz entspannt nach und nach kennen und schloss sie immer mehr ins Herz.
Ein weiterer Pluspunkt waren die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die immer wieder auftauchten. Gesches Bratkartoffeln, schwarzer Tee oder der Marmorkuchen sorgten regelmäßig dafür, dass mir beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlief.
Auch Rouven hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist ein liebenswerter Charakter, den ich sehr gern begleitet habe. Ich hoffe wirklich, dass auch für ihn irgendwann noch die Herzen klopfen werden.
Im letzten Drittel begleitet man weiterhin Rosas Alltag, die Treffen mit den Mädels und romantische Momente. Kurz vor Schluss dachte ich noch, dass die Geschichte vielleicht ein wenig zu harmonisch verläuft. Doch dann überraschte mich eine unerwartete Wendung, die mein Herz für einen Moment stillstehen ließ, bevor mich die Autorinnen mit einem wunderschönen Happy End belohnten.
Schön fand ich außerdem, wie Rosa neue Freundschaften schließt – darunter eine ganz besondere. Einige Mitglieder der Shanty Girls hätte ich gern noch näher kennengelernt, aber vielleicht bietet sich dazu in den kommenden Bänden die Gelegenheit.

„Verliebt in Rosa“ ist eine herzerwärmende Wohlfühlgeschichte voller Freundschaft, Musik, Küstenflair und romantischer Momente. Die liebevoll gestalteten Figuren, die harmonische Atmosphäre und der angenehme Schreibstil machen das Buch zu einer perfekten Auszeit vom Alltag.
Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Bereits am 25.06.2026 geht es mit Romys Geschichte weiter – und nach diesem Auftakt kann ich es kaum erwarten, die Shanty Girls erneut zu besuchen.

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© Klappentext/Quelle: amazon.de;
© Cover: Sylvia Filz & Sigrid Konopatzki;
*dieser Beitrag enthält Affiliate Links
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