Interview | Im Interview mit Matthias Gereon + Gewinnspiel

Hallo liebe Leser,

ich freue  mich Euch heute das Interview mit Matthias Gereon und seiner Lektorin Petra Förster zeigen zu dürfen. Ich finde es sehr interessant, was Matthias Gereon über sein Debütroman “Die Eisbärin” berichtet.
Das Buch könnt Ihr am Ende des Beitrages gewinnen. Bleibt dran … 


© privat

Name: Matthias Gereon
Geburtstag: Jahrgang 1979
Wohnort: Ruhrgebiet
Beruf: Polizist

 

 

 


 

 


Wie sind Sie auf die Idee zu diesem Roman gekommen?
Während meiner Grundschulzeit hat sich ein gewisses Talent für das Schreiben herauskristallisiert. Referate, Arbeiten und kreative Aufsätze lösten bei mir keine Magenschmerzen aus, sondern gingen mir leicht von der Hand und die Ergebnisse bereiteten mir (immer) sowie meinen Mitschülern und Lehrern (manchmal) großen Spaß. Noch heute steht das Entlassungsgeschenk meiner Lehrerin – natürlich ein Buch – im Schrank. In ihrer Widmung prophezeite sie mir, einst selbst ein Schriftsteller zu sein. Worte, die mir stets im Bewusstsein geblieben sind und sich exakt 20 Jahre später, im Sommer 2010 bewahrheiten sollten.
Ich machte mir intensive Gedanken und begann, diesen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen. Das Genre Kriminalroman ist meinen persönlichen Lesevorlieben, das Thema (Kindesmissbrauch / Sicherungsverwahrung) meinen beruflichen Erfahrungen, sowie den damals presseaktuellen Themen geschuldet.

Was ist Ihnen an Ihrem Buch besonders wichtig?
Wichtig war mir, dass alle „Beteiligten“ zu Wort kommen. Die Perspektiven wechseln zwischen Opfern, Angehörigen, Tätern und ermittelnden Beamten. Besonderen Wert habe ich darauf gelegt, die polizeiliche Arbeit so darzustellen, wie sie in großen Teilen tatsächlich abläuft, also ein möglichst authentisches Bild dieser Arbeit zu vermitteln – jenseits von „Großstadtrevier“ und „CSI Miami“.

Sie zeichnen ein sehr überzeugendes Bild der weiblichen Hauptfigur. Wie ist es Ihnen gelungen, sich so perfekt in deren Situation hineinzuversetzen?
Um nicht nur vordergründig und reißerisch zu schocken, sondern eine glaubwürdige, mitfühlende und vor allem nachhaltige Geschichte erzählen zu können, war es wichtig und erforderlich, gerade in diesem Punkt authentisch zu sein. Hinsichtlich der Recherche habe ich mich in erster Linie in einschlägige und streckenweise kaum zu ertragende Literatur – insbesondere Erfahrungsberichte realer Missbrauchsopfer – eingelesen und versucht, die immer wieder vorgefundenen Muster auf meine Protagonistin anzuwenden. Der Schritt hin zur gelebten Rache und tatsächlichen Ausübung brutaler Gewalt an anderen Menschen geht jedoch sehr viel weiter als bei den allermeisten „echten“ Missbrauchsopfern, die – wenn überhaupt – eine derartige Reaktion nur in Gedanken ausleben.
Nicht zuletzt sei meine Lektorin Frau Thirza Albert erwähnt, die mit unglaublich viel Einfühlungsvermögen an der psychologischen Situation meiner Hauptfigur gearbeitet hat.

Wie schreiben Sie einen Kriminalroman?
Zunächst gibt es die Idee zu einem Grundthema und den handelnden Figuren. Danach steht ein ganz grobes Handlungsgerüst, das einzelne Szenen mit wenigen Stichworten skizziert. Der folgende Prolog ist obligatorisch und soll den Leser wie mich selbst in die Geschichte hineinziehen. Durch den Verzicht auf klassische Kapitel und meine Vorliebe zu kurzen Szenen, die häufig mit einem Perspektivwechsel einhergehen, kann ich mit prägnanten, in sich geschlossenen Einheiten arbeiten und komme auf diese Weise gut und geordnet voran. Dabei ist es wichtig, chronologisch vorzugehen, eben weil ich bei Szene 2 nur eine vage Vorstellung von Szene 15 und bei Szene 23 nicht bis ins letzte Detail weiß, wie die Geschichte enden wird. Handwerklich ist der Entstehungsprozess bei mir eine Mischung aus echter Handarbeit und dem Schreiben am Laptop, wobei geschätzt 80 Prozent auf das Arbeiten mit Papier und Kugelschreiber entfallen. Den Ausdruck „Manuskript“ nehme ich in diesem Fall also wörtlich.

Entwickeln Ihre Figuren dabei ein Eigenleben?
Da ich am Anfang lediglich ein lockeres Handlungsgerüst habe, bin ich während des Schreibens flexibel. Wenn sich eine Situation ergibt, in der mir eine bestimmte Figur etwas mitteilen möchte, das Änderungen von Details erfordert oder möglicherweise die gesamte weitere Handlung beeinflusst, habe ich stets ein offenes Ohr. Ich diskutiere aber nicht mit meinen Figuren und habe immer das letzte Wort.

Werden wir dem Ermittlerpaar Günther Klein und Jennifer Bergmann wieder begegnen?
Ja, es wird einen Folgeroman mit dem Ermittlerpaar geben – ein thematisch neuer und unabhängiger Fall, in dem Günther Klein und Jennifer Bergmann erneut die Ermittlungen aufnehmen werden. Wer neugierig auf diesen zweiten Roman ist, muss allerdings noch ein wenig Geduld aufbringen, wird aber am Ende – so viel wird verraten – mit einem spannenden neuen Krimi belohnt.


(Textquelle: amazon.de)

Wie gelähmt starrte sie auf die Zimmertür. Sie würde das Böse nicht aufhalten können.

Was tust du, wenn die Vergangenheit dich einholt und dein einstiger Peiniger plötzlich vor dir steht? Für Sabine wird dieser Alptraum Realität. Doch als sie auf solch brutale Art mit den Dämonen ihrer Kindheit konfrontiert wird, weiß sie: Sie will kein Opfer mehr sein. Aber vor allem will sie ihre kleine Tochter beschützen. Und so ersinnt sie einen Plan: Sie wird das Monster töten. Doch auch ihr Peiniger hat sie erkannt, und er will sein einstiges Opfer erneut beherrschen. Als Sabine wieder in seine Fänge gerät, scheint es, als müsse sie den Alptraum ihrer Kindheit erneut durchleben … 

Düster und atemlos – ein verstörender Kriminalroman, der unter die Haut geht!


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Beantwortet die Gewinnspielfrage als Kommentar unter diesem Beitrag.
Schaut bitte nach Ablauf des Gewinnspiels hier auf meinem Blog nach, wer gewonnen hat.
Ihr solltet Euch spätestens 14 Tage nach Auslosung melden, ansonsten verfällt der Gewinn.

Sammelt ein weiteres Los: 
Ein weiteres Los erhaltet Ihr, wenn Ihr auf Facebook im Gewinnspielpost die Frage in den Kommentaren beantwortet! Hier gehts zum Facebook-Posting –> Hier gehts zum Extralos <– 


Hattet Ihr in Euer Kindheit einen wiederkehrenden Albtraum?
Einsendeschluss ist der 13.09.2018 um 12 Uhr. 

Ich bedanke mich bei der Lektorin Petra Förster für die Bereitstellung des Interviews, sowie dem

für die Bereitstellung der Verlosungsexemplare.
Herzlichen Dank!

Die Teilnahmebedinungen zum Gewinnspiel findet Ihr hier
—> Zu den Teilnahmebedingungen <—


© 2018 Katis Buecherwelt;
© Cover: dot.books Verlag;
© Klappentext/Quelle: amazon,de;
© Autorenbilder: siehe Angaben;
© Gestaltung: Katis Buecherwelt;
© Fragen: Petra Förster – Lektorin;
©Text-Antworten: Matthias Gereon;
*Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links;
Grafikennutzung: pixabay.com/Blickpixel

4 Comments

  1. Aleshanee

    1. September 2018 at 13:55

    Hi Kati!

    Ich mache zwar bei deiner Verlosung nicht mit, aber ich hab sie gerne auf meiner Gewinnspielseite geteilt!

    Ich drücke allen die Daumen 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. kati

      2. September 2018 at 12:09

      Hallo Aleshanee,
      ich danke dir :-*
      LG Kati

  2. Gaby

    3. September 2018 at 22:00

    Ja ich hatte lange Zeit einen immer wiederkehrenden Albtraum in meiner Kindheit.
    Und zwar musste ich immer ein Tier festhalten weil es ein anderes Tier auffressen wollte.
    Das fand ich ganz schrecklich und habe das im Traum immer zu verhindern versucht.
    Das war mein Albtraum.
    LG Gaby

    1. kati

      5. September 2018 at 22:57

      Hallo Gaby,
      das klingt ja schrecklich und das immer wieder zu erleben im Traum ist heftig. Ich hoffe, dass der Traum nicht so schnell wieder kommt.
      DeinLos ist im Lostopf und ich drücke Dir fest die Daumen.
      LG Kati

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